Geschichte

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1700

Erstmaliger Hinweis auf Blaskapelle in den Chroniken:

„Ausgegeben an Geld, Zährungen für den Kreyzgang zu unserer lieben Frauen Hilf auf das Lechfeld bezahlt […] denen Meßner und „Mußicanten“ […] gegeben – fl 35 Kreuzer.“

1855

Ständchen für König Max II, der auf der Durchreise in Zusmarshausen Station machte.

1914 – 1918

Der Krieg brachte das Musikantenleben zum Erliegen, fast alle Musiker waren eingerückt.

1918

Wiederaufbau der Kapelle unter Xaver Wagner junior. 15 Musiker proben 2 Mal wöchentlich.

ab 1930

Marktkapelle ist als Mitglied im Süddeutschen Musikverband gemeldet.

Grundlage der Kapelle waren Kameradschaft und Freude am Musizieren.
Sie diente jedoch auch dem Nebenerwerb der Musiker und war auf die Unterstützung der Gemeinde angewiesen.

30. September 1934

Letzter Auftritt der Marktkapelle und anschließend Auflösung aufgrund der schlechten Wirtschaftslage.

Fronleichnam 1938

Auftritt von 15 Musikern unter Dirigent Karl Egner.
Die Kapelle ist nun eine Einrichtung der Marktgemeinde.

1939 – 1945 2. Weltkrieg

Unterbrechung des Neubeginns.
5 Musiker, darunter auch der Dirigent Karl Egner, fallen dem Krieg zum Opfer.

ab 1945

Organisation des Wiederaufbaus der Kapelle unter Trompeter Josef Weldishofer.
Nach seinem baldigen Wegzug nach Stadtbergen sprang der 2. Bürgermeister Max Stempfle als Dirigent und Geschäftsführer ein.
Er baute mit Hilfe des Marktes die Kapelle weiter aus.
Seitdem führt die Kapelle den Namen Marktkapelle als Anerkennung für die Unterstützung durch den Markt.

1961

Das äußere Erscheinungsbild der Kapelle wurde durch die Anschaffung der heute noch üblichen schwäbischen Tracht im Jahre 1961 positiv aufgewertet.

1962

Im Jahre 1962 wurde erstmals ein Maifest abgehalten.

Bis zum Jahr 2003 war dieses ursprüngliche Maifest ein fester Bestandteil im Jahreskreis der Marktkapelle und auch des Marktes Zusmarshausen.

 

1963

Beitritt zum Allgäu-Schwäbischen Musikbund ASM

1978

Gründung des Jugendspielmannszuges als Basis für die Nachwuchsarbeit
der Marktkapelle unter der Leitung von Toni Stein.

1988

Bau des neuen Musikerheimes unter 1. Vorsitzenden Herbert Kailich.

Während der Arbeiten verunglückt der Musiker Gerhard Hudalla am 1.12.1989 tödlich. Aufgrund des Todesfalles wird das Weihnachtskonzert abgesagt.

1992

1100-Jahrfeier des Marktes Zusmarshausen.

Helmut Bunk komponiert „Zusmarshauser Musikantenmarsch“.
Schwedentracht für Jugendspielmannszug durch Unterstützung von Konrad Schwarz.
Standarte durch Ludwig Haslinger.

Einweihung des neuen Musikerheimes unter dem 1. Vorsitzenden Herbert Kailich

21. April 1996

Verleihung der „Diamantene Medaille am Weißblauen Band“ für über 250 Jahre Blasmusiktradition durch Präsident des ASM Prof. Karl Kling.

2002

Gründung einer gemeinsamen Jugendkapelle der Musikvereine Horgau, Gabelbach, Wörleschwang und Zusmarshausen.

Mai 2003

Veranstaltung der letzten Maifestwoche zusammen mit der Hospitalstiftung Dinkelscherben.

Höhepunkt: Auftritt der Klostertaler

2004

 Auflösung des Jugendspielmannszugs

Juli 2004

Erstmaliges Hüttenfest auf der Pfarrwiese.

05. April 2009

Vorstellung der neuen Tracht.

12.04.2008

Wertungsspiel ASM Bezirk 15 in Westendorf Mittelstufe –   Sieger im Mittelstufenwettbewerb

  • Mit 92 Punkten und dem Prädikat „Mit ausgezeichnetem Erfolg“
  • Dirigent:           Hermann Schwarz
  • 1. Vorsitzender Joachim Weldishofer

11.10.2008

Bundesentscheid in der Mittelstufe in Gundelfingen – Platz 3

  • Weiterleitung zum Landesentscheid
  • Dirigent:           Hermann Schwarz
  • 1. Vorsitzender Joachim Weldishofer

25.04.2009

Landesentscheid in der Mittelstufe in Unterschleißheim – Platz 3

  • drittbeste Mittelstufenkapelle Bayerns
  • Dirigent: Hermann Schwarz
  • 1. Vorsitzender Joachim Weldishofer